Nachbericht der Nachberichte

Vier Wolken drauf

da ist man in the Cloud

ein persönlicher, packender, sensationeller, (selbst-)ironischer Rückblick

auf Wolke Sieben

Mit kleineren Anspielungen auf 6, 2 und 1. Da war mann/frau ganz auf Wolke Sieben.

von Raoul Langner

garantiert ohne Copy and Paste (wo sollte man so was auch herbekommen können...)

Um die Lesbarkeit zu verschlechtern besteht der Beitrag aus zwei Zeitschichten. Nachdem ich am Sonntag angekommen bin, habe ich mich sofort an meinen EEE gesetzt und in die Tasten gehauen. Eindrücke und ähnliches, wurden in Nullen und Eisen umgesetzt. Einen Tag drauf, habe ich mir den Schnurz nochmal vorgenommen. Will man doch peinliche Fehler und ähnliches nicht gern lesen. Des Weiteren müssen ja auch Persönlichkeitsrechte gewart werden und es gilt stets die Preußische Beschwerdeordnung analog: Erst wird eine Nacht darüber geschlafen! Daher habe ich in Klammern oft Bemerkungen gesetzt, die mir heute zu dem Geschreibsel von Gestern eingefallen sind. Das habe ich dann mit Second Edition, Alter Ego, ausgeschlafener Raoul oder dergleichen angemerkt.

Wie gesagt, alles im Dienste der leichteren Lesbarkeit. Des Weiteren war es ein wichtiges Anliegen sieben Rohseiten Text zu kreieren, quasi meine künstelerische Rezeption der Wolke-Con-Geschichte. Hit it....

Eben erst eingetrudelt (SE: gut durchgekommen, trotz Drecks E10) möchte ich zumindest einen kleinen Teil Arbeit beitragen und zumindest einen Nachbericht schreiben. Dankenswerter Weise wurde mein erster Bericht im Wolke-Heft abgedruckt, zu viel der Ehre! Daher breche ich jetzt mit jeder Regel: Sehr persönlich, viel zu lang und gegen jede Konvention (SE: So sind wir Hauptstädter eben, aus sicher Distanz wird Kritik gewagt bzw. die Flinte gezückt).

Hey, es war die letzte Wolke!

Da ich die Wolken Eins und Zwei besucht habe, dann erst wieder die Sechs, war diese – letzte – Wolke sehr merkwürdig für mich. Sicherlich wegen der langen Pause und weil dann doch wieder ein Stükerl Zeit vergangen ist. Die ganzen Wolkekinder lassen einen dann doch nachdenklich werden (Alter Ego: Ferner hat DDD dann gestern noch vorgerechnet wie alt man ist, wenn die Kinder Enkel haben, da kamen einem ja die Tränen). Vielleicht raunt auch der nahende 20zigste Burg–Con in meinem Kopf, wer weiß.

Für mich persönlich war die sechste Wolke wunderschön, wurde ich doch vom Stammpublikum warmherzig aufgenommen, obwohl ich drei Jahre „fremdgespielt“ hatte. Damit hatte ich nicht gerechnet, war äußerst überrascht und ein klein wenig gerührt. Die Wolke Sieben konnte da kaum mithalten.

Erstens hatte sie den „Touch“ die letzte Wolke zu sein (uncool) und Cloud Six war erst seit einigen Monaten Vergangenheit und ganz frisch in meiner Erinnerung.

Allerdings möchte ich - um Gottes Willen – (daran zweifelt auch das Alter Ego nicht) die Wolke 7 nicht schlecht machen. Die Verantwortlichen haben wirklich alles aufgeboten, was man zum Abschied machen konnte: Wolke-Fest, Wolke-Heft, Wolke-DVD, Wolke-Kartenset und Wolke-Büffet; „Da kann man nicht meckern“ (Und für die Süddeutschen: Das ist das höchste Lob, das man als Berliner aussprechen kann, große Klappe, nüscht dahinter...).

Doch jetzt mal schön der Reihe nach, wir springen zum Donnerstag.

Ich raffte mein Zeug zusammen und vergaß wirklich alle Rollenspielsachen, bis auf die zwei Star Wars Bücher die ich schon im Vorfeld gelesen hatte. Sehr seltsam, was will mir mein Unterbewusstsein damit sagen. Wenigstens hatte ich alles andere dabei: Hausschuhe (AE: Werbung: www.pantoffeleck.de/), Seife, zwei Handtücher, Bettlaken, Bezug, Ladegeräte, Player, Handy. Wohlgemerkt ohne Dominics Hilfe-Mail zu lesen (AE: dennoch Danke). Egal, ich war richtig gut drauf.

Der Morgen: Nachdem mich Markus`s Bilderbuchsohn Tobias mit den Worten: „Papa fährt in Urlaub“ begrüßt hatte, konnte die Hinfahrt nur noch klappen. So war es auch. Stau war gestern. Schwäbisch Hall hatte wieder eine Abfahrt und Serpentinen fahren sich im Hellen wesentlich besser als im Dunklen (AE: Grüße an Frank G., viele haben Dich vermisst!). Die Ebersburg erschien am Horizont und die Wolke konnte starten. Yvonne war bestens gelaunt, begrüßte jeden Gast herzlich mit Sekt oder O-Saft. Allerdings drückte sie mir einen Umschlag in die Hand: „Du machst doch beim Agentspiel mit“, vernahm ich noch, während ich den Brief wegsteckte; ein folgenreicher Fehler.

Nach großem Hallo gab es dann Essen (Second Edition Raoul: Sicherlich ist die meinerseitige Beliebtheit der Wolke gerade durch die vielen Mahlzeiten, Snacks und Drinks). Obwohl ich Kritik über die Donnerstag Mahlzeit hörte: Mir schmeckte es gut, auch wenn das Hühnchen etwas knapp und die Soße speziell war. Doch was wäre ein echter Rollenspieler, wenn er nicht mit eigenen Reserven ausgestattet zur Wolke kommen würde. Ein kurzes Bangspiel und viele Gespräche später landete ich im warmen Bett mit Buffy; Ach nein: im Buffy-Zimmer. Ein Hoch auf die Ohrenstöpsel! Zwar wäre diesmal die Beschreibung „Orkhöhle“ übertrieben, doch „Goblinhort“ kann man als Aussage gut vertreten. Wat wird da immer geschnarcht...

Freitag-Morgen: Ziemlich verschlafen eignete sich folgender Dialog, den zumindest ich wahnsinnig komisch fand.

Ich: „Ähmmn, räusper, gree...“ - verschlafen aus dem Bett heraus - „ wann gibt es Frühstück?“. Zimmergenosse, leise: „Baaaald....“. Ich: „räuser... hmnnnn.... trockener Mund... OK. Wann ist denn das?“ Zimmergenosse, wieder leise: „Um... neun“. Ich: “OK.... such die Stimme... Und wie spät ist es?“. Zimmergenosse, sehr leise: „neuuuun.....“.

Na, in echt war das irgendwie saukomisch, vielleicht hat es ja einen Grund, das Schriftstellerei ein bezahlter Beruf ist. Also, glaubt mir mal, war saukomisch (Alter Ego: Beim zweiten Mal lesen, finde ich es aber jetzt saukomisch. Supi!). Wer es nicht glaubt, kann mich einfach anrufen (030-81030008), dann rezitiere ich den Dialog erneut, mit Ablachgarantie für 1,90 pro Minute.

Diesen Super-Tages-Start setzte ich dann mit einer wunderbaren heißen Dusche fort, dicht gefolgt vom einem heißen Kaffee (SER: Der schmeckt auch heute noch aus der Wolke-Tasse!). Die Tagesanfangsmahlzeit hat mir bisher auf jeder Wolke phantastisch gefallen, das war dieses Mal nicht anders. Sehr lecker und reichhaltig (AER: vom Essen versteht der Bub was...).

Dann ist Lernzeit. Leider war Katja K. krank, so dass Dani ihren Workshop „on the fly“ übernehmen musste und Kartenelemente im Rollenspiel erklärte und vorstellte. Wer das Spiel „Idee“ noch nicht haben sollte, kauft es: http://shop.flyinggames.de. In einer guten Stunde stellte Dani die wichtigsten tarotähnlichen Kartensets vor und wir entwickelten eine sehr brauchbare (SER: eine richtig geile, warum so bescheiden Raoul?) Sci-Fi Story. Obwohl wir alle jetzt genau dieses Setting, mit diesen Charakteren spielen wollten (schade!), mussten wir zum Spielblock, der Workshop war zu Ende (hast Du wirklich klasse gemacht Dani! SER: Diese Klammer habe ich gestern schon gesetzt).

Ich hatte riesen Glück, sorgte doch Martin Schramm (SER: call him MSch) dafür, dass ich in seiner CoC-Runde mitspielen konnte. Ich hatte viel Spaß, handelte es sich doch um die Fortsetzung des Adventure der letzten Ebersburg-Veranstaltung. Allerdings ließ Eva auf sich warten und kam zum Kostümball zum "Carnival of Blood" reichlich spät. Doch besser spät als nie: In einer äußerst unauffälligen Katzenverkleidung erschien sie zur Spielrunde, in welcher sie meine englisch-bürgerliche Ehefrau zum besten gab. Unserer einjährigen Tochter Lydia ging es allerdings suboptimal. Trotz intensiver Bemühungen konnte der Werwolffluch nicht gebrochen werden. Mein Vorschlag die derangierte Tochter gegen einen unbelasteten Erbfolgen-Sohn auszutauschen wurde nicht angenommen, so wird das wohl nichts mit der eigenen Grafschaft. Leider verleidete der Essensgong uns das Finale, so dass wir die fatale Auflösung erst später mitgeteilt bekamen. Auch hier ein wenig ehrliche Kritik: Für mich und meine Frau war das Abenteuer maßgeschneidert und wir konnten auch viele Dialoge unterbringen. Doch für die neuen Teilnehmer bot es wohl etwas wenig, das warten auf Eva hat da sicher sein übriges getan. Konnten die neuen Spieler schwer der Story folgen, die Gags schwer verstehen, so blieb ihnen auch wenig Spielzeit. Acht Spieler, das war dann doch zu viel des Guten.

Yvonne nebst Helfern ackerte den ganzen Tag in der Küche (SER: Wir hatten in Aventurien gespielt und hörten die Arbeit...) und präsentierte ein wirklich tolles Essen. Das was am Vortag an Fleisch fehlte gab es diesmal on Mass: Wirklich, wirklich lecker. Vielen Dank.

Wir spielten wieder ein paar Runden Bang (nie, nie wieder spiele ich die Dynamitkarte!) und im Anschluss noch Anno Domini (=man musste geschichtliche Ereignisse in die korrekte Reihenfolge bringen), was wirklich sehr kurzweilig war und rockte.

Doch dann: Ich hatte den ersten Kontakt mit dem Agentenspiel. Ich wurde herausgefordert und wurde ratz-fatz enttarnt. Selbstverständlich. Als enttarnter Agent war ich jetzt Freiwild und durfte von niemanden mehr etwas annehmen. Wer mich ein wenig kennt kann sich vorstellen, dass das nun wahrlich gar nichts für mich ist. Als "Mr. Pink" der Reservoir Dogs wollte ich aber meine Gefährten nicht hängen lassen und so verfolgte mich die Vorstellung bis in den Traum, das Duschgel in der Dusche zugeworfen zu bekommen. Meine Herren!

Wieder Etagenbettzeit, dann ein neuer Morgen (SER: Und wieder will er sich unbeliebt machen: Sonnabend, ist hochdeutsch, damit ist gemeinhin der Tag vor Sonntag gemeint).

Obwohl ich mehrere Gäste gefragt hatte, alle hatten mir versichert, dass die Spielrunden erst um 12.00 beginnen würden. Mitnichten. Wieder musste ich mich hetzten, was meine Spielleiterfähigkeiten doch entschieden minderte. Insbesondere war ich eh nicht so in Form, wie auf jeder Wolke. Diesmal war es der Wetterumschwung, ganz klar. Wie es immer so ist, ließen dann die Spieler auf sich warten. Ich war am Tisch alleine, keiner zum Star Wars spielen da?. Das Eichhörnchen-Revival-Abenteuer hat zumindest mir Spaß gemacht, auch wenn nicht alles so funktionierte wie ich mir das vorgestellt hatte. Doch auf einem Con ist das immer nicht so leicht, aber wenn man schon die Charakterbögen (jepp, Du bekommst ihn, versprochen) vergisst... Das Setting sollte eine Brücke zur ersten Wolke schlagen, dort sorgte Eva mit eben jenem Eichhörnchen für Furore. Der Charakter passte ganz zufällig super zu Ihr, glänzt sie doch stets durch Zurückhaltung, ruhige Spielweise und wenig Redebeiträge. Genial. Ich hatte den Charakter davor schon auf sehr vielen Cons dabei, niemand nahm ihn, allein dies war schon was. Wie es immer so läuft: Das Eichhörnchen wurde gerettet, hat noch mehr Teile zum Sammeln und das böse Imperium wurde wieder ein Schlag versetzt.

Ich persönlich habe schon lange mit dem Gedanken gespielt. 20 Jahre D6-Star Wars, das reicht. Mit der Wolke lasse ich auch meine D6-SW-Conrunden enden und widme mich jetzt ganz Savage Worlds. Die neuen Star Wars Sachen nebst Filmen gefallen mir einfach nicht und 20 Jahre sind schon eine Zeit. Unter SW kann man auch sehr schöne Sachen machen, gerade auf einer Convention.

Dann das Büffet. Damit niemand in der Küche schuften musste, hatte die Orga die ausgezeichnete Idee einen Caterer zu organisieren. Eine ausgezeichnete Idee. Auch dieses Essen fand ich super. Dann folgte das Wolkefest: Gesang und Reden, ganz wunderbar. Allerdings muss ich dem Erzählwettbewerb doch eine kritischere Würdigung zukommen lassen. Insidergags und Selbstdarstellung sind ja eine feine Sache, doch ohne Wolf-Tom hätte es so gar keine Geschichte gegeben. Und das ist nun wahrlich unschön. Daher eine Würdigung des legendärsten Erzähler aller Wolken: Eben erwähnten Tom-Wolf. Beglückte er uns wahrlich immer mit phantastischen Geschichten. Herrlich! Und, auch das soll nicht unerwähnt bleiben: Vor dem Alter musst DU Dir keinerlei Sorgen machen. Garantiert. Weiterhin viel Erfolg beim Kampf für einen unabhängigen Freistaat, hoffentlich finden wir einen gemeinsamen Con-Nenner auf dem wir uns wiedersehen.

Und die Wolke wurde immer besser. Trotz größter Krankheit reiste Katja wirklich noch an. Gerade ihre kurzen, aber sehr knappen Kommentare, waren mir wie immer eine Freude. Wir diskutierten sehr angeregt über einen ehemaligen Minister (wenn Du dies nach Jahren wieder einmal liest, ist er jetzt gar Kanzler, ich hoffe nein...) und organisierten uns dann ein Skatblatt (auch das hatte ich vergessen). Und, ich peilte wahrlich gar nichts mehr. Keine Ahnung was da los war, selbstverständlich reiht sich alles bei Null ein, sorry dafür. Die regionalen Besonderheiten habe ich ja schon des öfteren hervorgehoben, doch auch hier wieder: Spielt zwar in Berlin nicht jeder Skat, so weiß doch wirklich jede/r das man irgendwie reizt, Buben und 10en klasse sind und man bedienen muss. Unter all den Hardcorespielern unter Euch, die Ihr sonst was kennt, gar Theorien aufstellt und niederschreibt. Ein so wichtiges Spiel lasst Ihr außen vor. Na ja. Jedenfalls hat uns Katja fertig gemacht und ich suchte wieder den Ogerhort, eh, Goblinhort auf.

Der nächste Morgen (Sonntag) ging – wie immer – schnell für uns. Schön gefrühstückt und lange verabschiedet (schnief). Wir kamen super durchund die Cheeseburger waren auch gut. Und als ich dann die Guineatraße hoch lief und eine bayrische Fahne an einem Balkon sah, war mir klar, das war es mit den Wolken. Und setzt mich gleich an diesen Wahnsinnsbericht ran!

Soviel dazu, Jetzt wollen wir mal sehen, was der österreichische Tatort so zu bieten hat (Raouls zweite Lese Meinung: Na ja, die Österreicher... In diesen Film haben sie so alles an Jugengdgewalt reingepackt, was sie so bei uns finden konnten. Wahrlich nicht schlecht, aber zu viel. Da ich den Polizeiruf auf 3sat schon richtig auswendig kannte, hatte ich keine Ausrede mehr, um nicht am Nachbericht weiterzuschreiben).

Schlusskorrektur: Selbstverständlich handelte es sich bei Evas erster Verkleidung um ein Zebra-Kostüm und nicht um eine Katze. Deutlich zu erkennen am Zebra-Schwanz. Ferner mijaute sie nicht. Warum habe ich so einen Gag gewählt? Wer sich so viel Mühe mit auffälligen Verkleidungen gibt, muss auch richtig herausgestellt werden.

Pre-Schlussbemerkung: Was bleibt sonst von diesem wunderschönen Tag im März? Ganz Deutschland stritt über E10 und abgeschriebene Doktorarbeiten. Die arabischen Länder riskieren ihr Leben für Demokratie und Freiheit. Die Bayern verloren gegen Hannover (und wollen angeblich bis zum Saisonende an Van Gaal festhalten) und der VfB schaffte die Trendwende zum Nichtabstieg (hoffen wir das beste, die scheiß Zweite Liga wünsche ich KEINEM!). In Berlin wurde der ganz tolle Film (Ironie) Fighters gesneakt, niemals schauen.

Abschlussstatistik: Um die Seiten zu füllen, habe ich mich dann noch an meine eigene kleine Zahlenaufbereitung gemacht. Kleinere Fehler möchte ich erst mal nicht ausschließen, da ich mir die Daten selbst zusammengesucht habe, sprich aus der normalen Teilnehmerliste habe ich das Bundesland zugeordnet, da kann schon mal ein Fehler unterlaufen sein. War wirklich jemand aus Österreich da? Nicht das ich da was wirksames gegen hätte, wahrlich nicht. Dann erst mal die harten Fakten: Von den 65 Teilnehmer waren 20 Frauen dabei, dem zu folgend (hoffe ich jedenfalls) 45 Männer. Die Bundesländerfrage ist einfach: Das reiche und wunderschöne Ländle war selbstredend am meisten vertreten: 29 Gäste kamen aus Ba Wü, denklogisch „dicht“ vom Freistaat gefolgt aus dem 9 kamen, wenn auch von ein paar separatistischen Franken durchsetzt!. Und es geht auch logisch weiter. Aus dem bevölkerungsstärksten Bundesland (ja es heißt NRW) kamen 8, dann die starken Saarländer mit 5 und die Niedersachsen mit 4 Teilnehmern. Die Berliner und die Hessen war gleichstark mit drei Teilnehmern, allerdings zähle ich doppelt und Slawo nur halb, schließlich wohnt der ja eigentlich in der Schweiz und das gildet nicht. Pech gehabt ihr Hesse (allerdings schaue ich sehr gerne Straßenstars auf H3, das zählt auch wiederum 0,5, ändert aber nichts)! Und dann die Schlusslichlichter: Zwei Kieler und wenn ich alles richtig gemacht hat, dann vertrat nur Wilfried die neuen Länder. Und wenn mit Loeben wirklich die österreichische Stadt gemeint ist, dann schließen sich noch 99 Österreicherwitze an, aber dazu will ich dann doch eine Bestätigung. Gut, Geschlecht und Bundesländer haben wir, dann kommen wir zur Namenshitliste: Here we go: Andreas (5), Martin/Martina (4), Alexander/Alexandra (3), Markus (3), Michael (3), Stefan (3). Demnach habe nur 21 Leute unoriginelle Vornamen, selbstredend kann niemand gegen Gaylord ankommen, daher ist das eh alles Wurst. Und: dieser Bericht hat 2793 Wörter!

Entstehungsgeschichte dieses unvergesslichen Nachberichts: Die Verzögerung hatte einen Hauptgrund: Meinen Computer. Schon vor der Wolke habe ich wild rumgeschraubt und installiert, und alles auf Vordermann gebracht (weg von XP). Dummerweise habe ich dann Suse 10.irgendwas installiert, ganz grober Fehler. Da stürzte dann IMMER der Browser ab, dat nervt, wenn man einen Bericht online stellen will. Und der Rest funzte auch beschiessen. Dann kam ich auf die Idee, hey, vielleicht stimmt ja was mit den Speicherriegeln nicht und führte einen Mem-Test. Nach 13,5 Stunden(!) brach ich ihn ab, ich konnte nicht ersehen, ob der irgendwann endet, oder ob mich die Programmierer einfach nur verarschen wollten. Und dann: Die Erlösung Kubuntu 10.x.LTS Danke, es gibt Dich wirklich, alles klappte, nix stürzt ab, alles super! Warum ich all das schreibe? Aus Wichtigtuerei, Geltungssucht, Profilierungsdrang. Nein, die sieben Seiten müssen her und mir gehen wirklich die Idee aus (das hat der aufmerksame Leser natürlich schon bemerkt)...

Fast-Echte-Schlussbemerkung: Sieben Seiten Rohtext, kaum zu schaffen. Sofern ich nicht die Österreicherwitze anfügen darf (kennt Ihr schon den, ein Ö....) werde ich das wohl nicht schaffen (bin erst bei fünf (jetzt sechs) Seiten und wer will den Kram schon lesen, egal). Da tun einem schon die Finger weh vom tippen.

Echte-Schlussbemerkung: Aber jetzt mal ganz ernst. Ganz, ganz, ganz ernst: Vielen lieben Dank an Alex & Yvie, Dani & Flo, Struppi & Debbi, Oliver, Florian; ich habe wirklich vier wunderschöne Wolken erleben dürfen und werde da sicher noch oft dran denken.

Und: Ich freue mich schon drauf meinen Wurst hier nochmal Korrektur zu lesen, aber jetzt stelle ich ihn erst mal online.